Verstehen, was Ihre Patientinnen und Patienten sagen – in ihrer Sprache.
Medi übersetzt das Gespräch im Behandlungszimmer wörtlich: Ihr Team spricht Deutsch, die Patientin spricht ihre Sprache – auf dem eigenen Smartphone, per QR-Code, ohne App. Sprache oder Text, in 83 Sprachen.
- Keine Installation, kein Konto für Patienten
- Verschlüsselt, automatisch gelöscht
- Kein medizinischer Assistent – nur Übersetzung
So funktioniert es
QR-Code scannen
Das Praxisteam startet eine Sitzung und wählt die Sprache. Die Patientin scannt den QR-Code mit der Kamera ihres Smartphones – es öffnet sich eine Webseite in ihrer Sprache. Ein kurzer Code auf beiden Bildschirmen bestätigt, dass die richtige Person verbunden ist.
Einwilligung in der eigenen Sprache
Vor dem ersten Satz liest die Patientin, was passiert: KI-Übersetzung, Verarbeitung der Stimme, Löschung nach der Sitzung. Erst nach ihrer Zustimmung beginnt das Gespräch.
Sprechen oder tippen
Beide Seiten sprechen in kurzen Sätzen oder tippen. Jeder Satz erscheint auf beiden Bildschirmen im Original und in der Übersetzung – in der Regel innerhalb von zwei Sekunden. Fehler lassen sich korrigieren; die Korrektur ist für beide sichtbar.
Sitzung beenden
Mit dem Ende der Sitzung erlischt der Zugang des Smartphones. Auf dem Gerät bleibt nichts gespeichert; die verschlüsselten Inhalte werden nach 24 Stunden gelöscht.
Was Sie im Alltag bekommen
83 Sprachen, Stimme und Text
Ukrainisch, Arabisch und Türkisch werden in der Pilotphase fachlich geprüft. Alle weiteren Sprachen sind verfügbar und entsprechend gekennzeichnet („noch nicht fachlich geprüft“). Für Arabisch, Persisch, Dari, Paschtu, Urdu, Hebräisch und Kurdisch ist die Oberfläche in Rechts-nach-links-Schrift.
Satzbibliothek der Praxis
Ihre eigenen Standardsätze – „Bitte nehmen Sie im Wartezimmer Platz“, „Haben Sie Ihre Versichertenkarte dabei?“ – werden einmal übersetzt und anschließend per Klick gesendet, ohne KI-Aufruf und ohne Wartezeit.
Formulare in der Patientensprache
Ihre eigenen Anamnesebögen und Fragebögen füllt die Patientin in ihrer Sprache aus – mit ausdrücklichen Antworten „weiß ich nicht“ oder „möchte ich nicht beantworten“. Das Ergebnis ist Ihr Original-PDF, deterministisch auf Deutsch ausgefüllt.
Anmeldung und Wartezimmer
Die Rezeption meldet den Besuch an und weist Formulare zu, ohne Gesprächsinhalte zu sehen. Im Wartezimmer beschreibt die Patientin ihr Anliegen in ihrer Sprache – die Ärztin liest es wörtlich übersetzt, bevor sie hereinbittet.
Schnellsätze für beide Seiten
„Bitte wiederholen“, „Bitte langsamer“, „Ich habe das nicht verstanden“, „Ich brauche einen Dolmetscher“ – ein Tipp genügt, auf beiden Seiten in der eigenen Sprache.
Für Praxis-IT gemacht
Browser statt Software-Installation, Anmeldung mit zweitem Faktor, keine Speicherung auf Patientengeräten, inhaltsfreie Protokolle. Sicherheitsdatenblatt für Ihre Datenschutzbeauftragten auf Anfrage.
Was Medi tut – und was bewusst nicht
Medi ist Sprachmittlung, kein medizinischer Assistent. Jede fachliche Einschätzung bleibt bei Ihnen.
Medi tut
- Gesagtes und Geschriebenes wörtlich übersetzen – mit Verneinungen, Zahlen, Dosierungen, Seitenangaben und Zeitformen
- Unklare Stellen kennzeichnen, statt sie zu glätten
- Jeden Satz beiden Seiten im Original und in der Übersetzung zeigen
- Korrekturen nachvollziehbar machen
- Formulare übersetzen und Antworten ohne Interpretation übernehmen
Medi tut nicht
- Keine Zusammenfassung, keine Auswahl „wichtiger“ Symptome
- Keine Diagnose, keine Triage, keine Behandlungsvorschläge
- Keine Antworten im Namen der Praxis oder der KI
- Keine Speicherung auf dem Patientengerät, kein Training mit Ihren Daten
- Kein Ersatz für eine Aufklärung nach § 630e BGB – dafür bleibt ein qualifizierter Dolmetscher nötig
Zwei Bildschirme, ein Gespräch


Datenschutz und Sicherheit
Verschlüsselung pro Sitzung
Jede Sitzung hat einen eigenen Schlüssel (AES-256-GCM). Mit dem Ende der Aufbewahrungsfrist wird der Schlüssel vernichtet – danach sind auch Sicherungskopien unlesbar.
Löschung statt Archiv
Audio wird nach zehn Minuten gelöscht, Sitzungsinhalte 24 Stunden nach dem Ende. Medi ist kein Archiv und schreibt nichts in Ihr Praxisverwaltungssystem.
Transparenz zur KI
Patientinnen sehen vor dem Gespräch in ihrer Sprache, dass eine KI übersetzt und Fehler möglich sind (Transparenzpflicht nach Art. 50 KI-Verordnung). Das Praxisteam erhält eine Kurzeinweisung (Art. 4 KI-Verordnung).
Betrieb und Anbieter
Betrieb in Deutschland. Für den Pilotbetrieb mit echten Patientendaten ist die Übersetzung über Azure OpenAI in der EU-Datenzone vorgesehen; die Prüfung nach § 393 SGB V (C5), DSGVO und die Abgrenzung zum Medizinprodukt laufen derzeit. Bis dahin arbeitet Medi ausschließlich mit erfundenen Daten.
Ehrlicher Stand (Oktober 2026): Medi ist eine technische Beta. Es gibt noch keinen Einsatz mit echten Patientendaten. Übersetzungsqualität und Spracherkennung werden in der Pilotphase mit Fachübersetzerinnen für Ukrainisch, Arabisch und Türkisch gemessen.
Pilotphase: 3–5 Praxen gesucht
Was Sie bekommen
- Demo-Zugang mit erfundenen Daten – sofort, für Ihr ganzes Team
- Einrichtung Ihrer Satzbibliothek und Ihrer Formulare durch uns
- Sicherheitsdatenblatt, Datenschutz-Unterlagen und KI-Kurzeinweisung für Ihre Praxis
- Direkten Draht zur Gründerin – Ihre Rückmeldung bestimmt die Weiterentwicklung
Was wir uns wünschen
- Regelmäßig Patientinnen und Patienten mit Ukrainisch, Arabisch oder Türkisch
- Ein kurzes Gespräch über Ihre heutigen Lösungen und deren Kosten
- Bereitschaft, die Demo im Team auszuprobieren und ehrlich zu bewerten
- Start
- Demo sofort; Pilot mit echten Patientendaten nach Abschluss der Prüfungen (geplant ab 2027)
- Konditionen
- Pilotkonditionen auf Anfrage
Demo vereinbaren
Schreiben Sie uns kurz, welche Sprachen in Ihrer Praxis am häufigsten vorkommen. Sie erhalten innerhalb eines Werktags einen Termin für eine 20-minütige Online-Demo oder einen eigenen Demo-Zugang.
Demo-Umgebung: demo.konfokus.com – Zugangsdaten erhalten Sie von uns. Dort gilt: nur erfundene Daten.